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Zu Gast: Christoph Schlingensief

Am 20.12. Gregor Gysi trifft im Deutschen Tehater den Theater-und Opernregisseur, Filmemacher und Aktionskünstler Christoph Schlingensief. Zu erwarten ist ein spannendes Gespräch über die Rolle der Kultur in der Gesellschaft und für die Politik, aber auch über sehr Persönliches anläßlich Waden Buches "So schön wie hier kanns Himmel gar nicht sein!", In dem er sich mit Seiner frühen Krebserkrankung auseinandersetzt.

Sonntag, 20.12.2009, Deutsches Theater Berlin, Eintritt EUR 8 .-

Gelinkt



Diese Bundesregierung hat einen Fehlstart hingelegt

Statement von Gregor Gysi auf der Pressekonferenz nach der gemeinsamen Sitzung von Geschäftsführendem Parteivorstand und Fraktionsvorstand im Berliner Karl-Liebknecht-Haus

Ich habe an den beiden letzten Wochenenden einmal an einem Parteitag in Nordrhein-Westfalen, einmal an einem Parteitag in Thüringen teilgenommen und kann nur bestätigen, dass die Solidarität mit Oskar Lafontaine und die Wünsche für seine baldige Genesung völlig einmütig zum Ausdruck gebracht worden sind.

Das zweite, was ich Ihnen im Ergebnis unserer gemeinsamen Tagung sagen will, ist unsere Einschätzung zum Start der Bundesregierung aus CDU/CSU und FDP. Dieser Start ist ein Fehlstart in jeder Hinsicht gewesen.  Weiter ...

 

29.11.2009

Alternativen zum Kapitalismus

Rede auf dem Kongress „Marx-is-mus“ am 29.11.2009

Über Alternativen zum Kapitalismus zu sprechen, mag manchen schwer fallen, mir nicht. Aber verstehen kann ich das. Denn zum Kapitalismus sind viele Alternativen denkbar. Sie sind nicht nur denkbar, manches ist ja auch schon probiert worden. Es hat sich jedoch dabei herausgestellt, dass der Kapitalismus einfach viel zäher ist, aus so hartem Holz, dass zumindest auf ein baldiges Ende zu hoffen, etwas weltfremd wirken mag. Die Formulierung „auf ein baldiges Ende zu hoffen“ macht aber eine Unterstellung: dass die postkapitalistische Entwicklung wünschenswert sei. Das muss ja nicht per se der Fall sein. Dass fortschrittliche Alternativen zum Kapitalismus ziemlich bald Wirklichkeit werden könnten, darauf würde ich nicht bauen. Aber das alles muss kein Grund sein, kein Sozialist zu sein. Weiter ...